Das Besondere dieses Projektes ist wahrscheinlich, dass die sieben Jugendlichen, die sich hier engagieren, selbst in einem Projekt betreut werden, nämlich bei AFit (Ausbildungsfit) von VSG, dem Verein für Sozial- und Gemeinwesenprojekte in Linz. Das hielt sie aber nicht davon ab, vollen Einsatz zu zeigen und in ihrer Einsatzstelle, der Caritas-Sozialberatung in unterschiedlichen Einsatzbereiche kräftig mitanzupacken.
Ari (19), Yuki (16) und Sidelya (15) machten sich über die Kleiderspenden her. So erklärt Yuki: „Wir tun gerade falten und die Kleidung sortieren“ und Ari ergänzt: „Ja, wir tun, wie Yuki grad gesagt hat, Gwand aussortieren und des gefällt mir bis jetzt a am besten.“
Die Burschen haben sich eine etwas schwere Aufgabe ausgewählt. Michi (16) erzählt mit Begeisterung: „Wir machen mit bei dem Projekt 72 Stunden ohne Kompromiss mit dem Motto „Pack ma’s an“. Also am meisten daugt mir das Regale Aufbauen, weil das hab ich eh schon öfters gemacht. So, dass ich hier mit Metall auch was machen kann!“ Auch Yunus, Edin und Yogi helfen dabei.
Auf dem Programm steht auch noch, den Wartebereich und den Lagerraum umzugestalten, zu streichen und die Böden zu reinigen. So wird der Raum, in dem Sachspenden an armutsbetroffene Menschen ausgegeben werden, übersichtlich, freundlich und einladend, so dass sich die Besucher*innen künftig wohler fühlen können.
Parallel dazu beteiligten sich die Jugendlichen an der „Aktion Kilo“: Vor Supermärkten sammelten sie haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel, sprachen Passant*innen an und informierten über den Zweck der Aktion. Die gespendeten Waren füllten anschließend die frisch eingerichteten Regale.
Als Ari gefragt wurde, was für sie soziales Engagement bedeutet, sagte sie ganz einfach: „Einfach Leuten helfen, dort wo ich kann.“ Das ist doch die Essenz von 72 Stunden ohne Kompromiss, oder?